• Arnika (<i>Arnica montana</i>)
  • Arnika (<i>Arnica montana</i>) - Erhaltungskultur im Botanischen Garten Karlsruhe
  • Wiederansiedlung von Arnika (<i>Arnica montana</i>) im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft
  • Vorkommen des Tide-Wasserfenchels (<i>Oenanthe conioides</i>) im tideabhängigen Uferbereich der Elbe
  • Pfingst-Nelke (<i>Dianthus gratianopolitanus</i>) - Erhaltungskultur im Botanischen Garten Potsdam

 

Saatgutgenbanken

Die Sammlung der Samen und Sporen sowie ihre Lagerung in den vier regionalen Saatgutgenbanken der am Projekt beteiligten Botanischen Gärten Berlin, Karlsruhe, Osnabrück und Regensburg dienen der Sicherung der genetischen Vielfalt der Pflanzenarten. Diese haben sich im Laufe der Evolution in Anpassung an abiotische Faktoren wie Klima und Boden als auch an biotische Faktoren wie Konkurrenz oder Krankheitserreger entwickelt. Die Unterschiede zwischen benachbarten Naturräumen können dazu führen, dass sich kleinräumig ökologische Anpassungen innerhalb einer Art ausbilden. Bei den Beprobungen im WIPs-De Projekt werden Standortunter-schiede berücksichtigt, so dass die Sammlungen möglichst die naturräumliche Verteilung der Arten repräsentieren. Bei Endemiten, die nur auf sehr begrenzten Arealen vorkommen wie Viola calaminaria (Galmei-Veilchen) und Oenanthe conioides (Wasser-Schierlingsfenchel) ist dies einfacher als bei Arten mit einem größeren Verbreitungsgebiet wie Arnica montana (Arnika) und Dactylorhiza majalis (Breitblättriges Knabenkraut).

Fundortmeldungen

Die WIPs-De Verbundpartner freuen sich über deutschlandweite Fundortmeldungen der 15 Pflanzenverantwortungsarten, so dass Saatgut gefährdeter Populationen seitens der WIPs-De Projektpartner schonend und gezielt gesammelt werden kann. Botanisch interessierte Bürgerinnen und Bürger können entsprechende Vorkommen in den vier Beprobungsräumen den zuständigen Wissenschaftlern im WIPs-De Projekt mitteilen. Hierzu steht das praktische und durch ein personenbezogenes Login geschützte Botanische Kartierungsportal zur Verfügung. Nach Kontakt mit Herrn Dr. Peter Borgmann ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) wird interessierten Personen ihr individuelles Passwort zugeschickt. Sämtliche Fundortmeldungen werden extern den zuständigen Unteren Naturschutzbehörden und Oberen Naturschutzbehörden mitgeteilt. Falls dies seitens der Melder aus Datenschutzgründen nicht gewollt ist, kann dies unter Bemerkungen vermerkt werden, so dass jegliche Datenweitergabe aus dem WIPs-De Verbund an Dritte unterbleibt.

 

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